Warum Geschwindigkeit alles verändert
53% der mobilen Nutzer verlassen eine Website, wenn sie länger als 3 Sekunden zum Laden braucht. Jede Sekunde Verzögerung kostet Sie bis zu 7% Conversion. Google nutzt die Ladezeit als Rankingfaktor – langsame Seiten werden abgestraft.
Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen können Sie die Geschwindigkeit Ihrer Website dramatisch verbessern. Hier sind unsere 10 besten Tipps.
Bilder komprimieren & in WebP konvertieren
Bilder sind der größte Ladezeit-Killer. Konvertieren Sie alle Bilder ins WebP-Format und komprimieren Sie sie. Tools wie TinyPNG oder ShortPixel machen das automatisch. Nutzen Sie außerdem responsive Bilder mit dem srcset-Attribut.
Browser-Caching aktivieren
Setzen Sie Cache-Header, damit wiederkehrende Besucher Ressourcen nicht erneut laden müssen. Statische Assets wie CSS, JS und Bilder sollten mindestens 1 Monat gecacht werden.
CSS und JavaScript minifizieren
Entfernen Sie Leerzeichen, Kommentare und unnötigen Code aus CSS- und JS-Dateien. Das reduziert die Dateigröße um 20–50%. Nutzen Sie Build-Tools oder WordPress-Plugins dafür.
GZIP/Brotli-Komprimierung aktivieren
Server-seitige Komprimierung reduziert die übertragene Datenmenge um bis zu 70%. Brotli ist der modernere Standard und komprimiert noch effizienter als GZIP.
Render-Blocking Resources eliminieren
CSS und JavaScript im Head blockieren das Rendering. Laden Sie nicht-kritisches CSS asynchron und verschieben Sie JS mit defer oder async. Critical CSS sollte inline eingebunden werden.
Content Delivery Network (CDN) nutzen
Ein CDN verteilt Ihre Inhalte auf Server weltweit. Besucher laden die Daten vom nächstgelegenen Server – das verkürzt die Ladezeit erheblich, besonders für internationale Besucher.
Lazy Loading für Bilder & Videos
Laden Sie Bilder und Videos erst, wenn sie in den sichtbaren Bereich scrollen. Das beschleunigt den initialen Seitenaufbau massiv. Das loading="lazy" Attribut macht es einfach.
Hosting-Qualität prüfen
Billiges Shared Hosting teilt Ressourcen mit hunderten anderen Websites. Ein gutes Hosting mit NVMe-SSDs und ausreichend RAM ist die Basis für schnelle Ladezeiten. Mehr dazu in unserem Artikel über Managed vs. Shared Hosting.
Datenbank optimieren
Bei WordPress-Seiten wächst die Datenbank mit der Zeit. Aufräumen von Revisionen, Transients und Spam-Kommentaren kann die Antwortzeit der Datenbank deutlich verbessern.
Core Web Vitals im Blick behalten
Google misst LCP (Largest Contentful Paint), FID (First Input Delay) und CLS (Cumulative Layout Shift). Optimieren Sie gezielt auf diese Metriken – sie beeinflussen Ihr Ranking direkt.
Bonus: Testen Sie Ihre Website
Nutzen Sie diese kostenlosen Tools, um Ihre aktuelle Performance zu messen:
- Google PageSpeed Insights – pagespeed.web.dev
- GTmetrix – gtmetrix.com
- WebPageTest – webpagetest.org
Brauchen Sie Hilfe bei der Performance-Optimierung? Wir analysieren Ihre Website und setzen die Maßnahmen für Sie um.